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Prof. Dr. Marian Dörk

Information Visualization & Management | FH Potsdam

Prof. Dr. Marian Dörk

Information Visualization & Management | FH Potsdam
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doerk@fh-potsdam.de

Biografie

Marian Dörk studierte Computervisualistik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, danach promovierte er am Department of Computer Science der University of Calgary zum Thema „Visualization for Search. Exploring Complex and Dynamic Information Spaces“. Im Culture Lab zum Thema „PATINA. Personal Architectonics Through Interactions with Artefacts“ der Newcastle University in Newcastle upon Tyne war er wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Marian Dörk ist seit Oktober 2013 Forschungsprofessor für Informationsvisualisierung am Institut für angewandte Forschung – Urbane Zukunft der Fachhochschule Potsdam. Er widmet sich im Kontext seiner Forschungs- und Lehraktivitäten insbesondere dem interaktiven und visuellen Umgang mit komplexen Informationsräumen und Massendaten. Seit Oktober 2014 leitet er das vom BMBF geförderten Forschungsprojekt Visualisierung kultureller Sammlungen, in dem innovative Zugänge zum kulturellen Erbe entwickelt werden. Im Januar 2015 hat er mit Prof. Boris Müller das Urban Complexity Lab gegründet, in dem junge WissenschaftlerInnen mit Hintergründen in Design, Kulturwissenschaften und Informatik zusammen an Visualisierungen kultureller und urbaner Daten forschen.

 

Abstract zum Abendvortrag „Visualisierung kultureller Daten: Experimentelle Zugänge zu digitalisierten Beständen

Über die letzten Jahre haben Archive, Museen und Bibliotheken viel Energie in die Digitalisierung ihrer Bestände investiert. Zwar dominiert noch die herkömmliche Textsuche den Zugang, aber es gibt ein wachsendes Interesses daran, neue Methoden des Arrangements und der Exploration von Kultursammlungen auszuprobieren. Im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojekts Visualisierung kultureller Sammlungen (VIKUS) forscht ein interdisziplinäres Team um Prof. Dr. Dörk an neuartigen Interfaces zum kulturellen Erbe im Digitalen. Das Ziel ist die Reichhaltigkeit dieser Daten einladend bereitzustellen und dabei der historischen Signifikanz der Objekte gerecht zu werden. So werden Nutzer und Entwickler von Sammlungsdatenbanken involviert, um kulturelle Überlegungen mit technischen Möglichkeiten zu verknüpfen.

Der Vortrag gibt eine Einführung in dieses junge Forschungsfeld und zeigt aktuelle Visualisierungen, die von Wissenschaftlern und Studierenden an der FH Potsdam gestaltet und prototypisch entwickelt werden. Insbesondere werden Visualisierungen gezeigt, welche Makrosichten auf große Bestände, explorative Navigation entlang verknüpfter Objekte und visuelles Filtern von Sammlungsbereichen erlauben. Diese experimentellen Informationsvisualisierungen zeigen, wie die inhaltliche Struktur großer Sammlungen entlang verschiedener Facetten und komplexer Zusammenhänge sichtbar und erkundbar gemacht werden kann.

All session by Prof. Dr. Marian Dörk

Öffentlicher Abendvortrag

18:00
Salle Julius-Meier-Graefe